Produkt: Schnittkonstruktion 2012
Schnittkonstruktion 2012
Schnittkonstruktion 2012

3 angeschnittene Stehkragen konstruieren

 

Hierbei handelt es sich um eine Kragenform mit zwei Gestaltungsmöglichkeiten. Bei der ersten Art ist der Kragen am Vorder- und am Rückenteil und bei der zweiten Art nur am Vorderteil angeschnitten während er am Rücken eingesetzt wird.

 

Diese und weitere Kragenkonstruktionen finden Sie in dem Fachbuch “DOB Schnittkonstruktionen für Kleider und Blusen“.

Schnittkonstruktionen für Kleider und Blusen

Grund- und Modellschnitte, System Müller & Sohn, für Kleider und Blusen. Durch Variationen sind trendgemäße Veränderungen möglich. 27. Auflage

126,80 €
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Zu sehen ist die Schnittkonstruktion eines angeschnittenen Stehkragens einer Damenbluse.

 

Am Vorderteil ist eine Halslochvergrößerung von 1 – 1,5 cm kurz anzumerken. Über die vordere Halsspitze ist eine Hilfslinie zu ziehen. Der Kragenverlauf an der Schulter ergibt sich durch die Winkelanlage zur Hilfslinie. Die dabei entstehende Ecke an der Schulter ist auszugleichen. Die obere Kragenkante ist nach Vorlage oder ähnlich dieser zum Übertritt (eventuell auch ohne Übertritt) zu zeichnen. Von der oberen Kragenkante führt eine Einschnittlinie zur Brusttiefe. Damit der Kragen an dieser Stelle nicht zu stark am hals anliegt, wird hier circa 1 cm geöffnet, wodurch sich der Brustabnäher verkleinert. Für den angeschnittenen Kragen am Rücken ist die hintere Mitte nach oben zu verlängern. Über das vergrößerte Halsloch zieht man eine Hilfslinie und von dieser eine Winkellinie nach oben. Die Kragenbreite beträgt an der hinteren Mitte etwa 1,5 cm mehr als an der Schulter. Den Schulterblattabnäher vom Armloch aus verlängert man circa 2 cm (geht man vom gekürzten Abnäher aus dann mehr) und zeichnet eine Einschnittlinie nach oben.

 

 

Zu sehen ist die Schnittkonstruktion eines angeschnittenen Stehkragens einer Damenbluse.

 

Der Schulterblattabnäher ist in den Kragen zu verlegen und vom Halsloch aus 8 – 10 cm zu verkürzen. Den Kragen erweitert man beim Abnäher wie aus der Zeichnung ersichtlich. Die Angaben für die Belegteile sind ebenfalls der Zeichnung zu entnehmen. Der Beleg für das hintere Kragenteil ist aneinanderzulegen.

 

 

Zu sehen ist die Schnittkonstruktion eines angeschnittenen Stehkragens einer Damenbluse.

 

Um den Kragen etwas halsfern zu gestalten, kann das Halsloch an der Schulter 1 – 1,5 cm und an der hinteren Mitte 0,5 –  0,7 cm vergrößert werden. Der Rücken zu dem in dieser Zeichnung gezeigten Teil ist nicht dargestellt, da die Vergrößerung eines Halsloches schon des Öfteren behandelt wurde. Zunächst zieht man vom normalen Halsloch an der vorderen Mitte über die Vertiefung an der Schulter eine Hilfslinie. Nachdem auf diese der Betrag vom hinteren Halsloch gemessen wurde, ist dieser entstandene Punkt abzuwinkeln. Auf die Winkellinie kann bis zu circa 1 cm (je nach Kragenform auch mehr) gemessen werden. Je mehr nach rechts gemessen wird, umso mehr Außenlänge erhält der Kragen. Die innere Kragenlinie ist gebogen einzuzeichnen und im Winkel zum letzten Stück dieses Verlaufs die hintere Mitte anzugeben. Der Kragen ist nach Vorlage oder in ähnlicher Form fertigzustellen, die Lage der Einschnittlinie kann der Zeichnung entnommen werden.

 

 

Zu sehen sind die fertigen Schnittteile eines angeschnittenen Stehkragens einer Damenbluse.

Die Abbildung zeigt das fertige Vorderteil mit Beleg. Um dem Kragen noch etwas mehr Außenlänge zu geben, kann circa 1 cm geöffnet werden.

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Schnittkonstruktion 2012
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