Produkt: Schnitt-Technik Hosenanzüge
Schnitt-Technik Hosenanzüge
In diesem E-Dossier finden Sie Anleitung zur Schnittkonstruktion von zwei verschiedenen Hosenanzügen. Diese können beliebig miteinander kombiniert werden.

Nahtzugaben an Jacke mit Spitzrevers und rundem Saumabstich

Die Zeichnung zeigt eine klassische Jacke mit Spitzrevers und rundem Saumabstich.
Die Zeichnung zeigt eine klassische Jacke mit Spitzrevers und rundem Saumabstich.
Vom Modellschnitt zur produktionsreifen Schablone
78,00 €
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Hier finden Sie eine Anleitung wie an einem Schnitt für eine Jacke mit Spitzrevers und rundem Saumabstich die Nahtzugaben angestellt werden. Ein Auszug aus dem Buch Vom Modellschnitt zur produktionsreifen Schablone . Das Fachbuch erklärt am Beispiel von Rock, Hose und Jacke Step by Step, wie aus einem Modellschnitt ein produktionsreifer Schnitt entsteht, der in Serie gehen kann. Die Anleitungen sind auf alle anderen Modellformen übertragbar.

Ausarbeitung des Vorderteil-Beleges

  1. Die Beleglinie leicht geschwungen in das Vorderteil einzeichnen. Die Breite des Beleges sollte von der VM bis zur Belegnaht ca. 7 cm betragen. Die Breite des Beleges an der Schulter beträgt ca. 4 cm.
  2. Beleg herauskopieren und am Revers Rollweite zugeben.

  3. Um ein Abstehen oder Nach-Außen- Rollen der Verstürzkante des runden Saumabstiches zu vermeiden, wird an der Rundung des Saumabstiches beim Beleg ca. 0,2 cm weggezeichnet. Die Belegkante zum Futter hin ca. 0,2 cm verlängern. Da sich die Strecke der Verstürzkante dadurch geringfügig verschiebt, müssen die beiden Knipse am Saumabstich neu gesetzt und zudem etwas Einhalteweite am Vorderteil mit einberechnet werden.

  4. Die Nahtzugaben inkl. Nahtabwinkelung an der Schulternaht vom Vorderteil übertragen. Bei Uni-Material den FDL vom Vorderteil übernehmen. An der Beleglinie zwei bsi drei Knipse zum Annähen des Futters setzen.

 

Tipp: Bei einem verlängerten Saumabstich mit fliehender vorderer Kante wird die Beleglinie parallel zur vorderen Kante eingezeichnet. Sie trifft dann im rechten Winkel auf die Saumlinie.

Tipp: Bei der Konstruktion des Spitzrevers die Kragenund Reversschenkel um wenige Millimeter überlappen lassen. Dadurch wird vermieden, dass der Kragen und das Revers nach dem Verstürzen auseinanderklaffen.

Verarbeitung des runden Saumabstiches und des Spitzrevers

1. Am Vorderteil wird die Nahtzugabe des Saumes 1 cm nach der Beleglinie von 4 cm auf 1 cm Nahtzugabe an der Verstürzkante zurückgestuft. Am runden Saumabstich werden im Bereich der Rundung 2 Knipse für die Verarbeitung gesetzt.

2. Oberkragen mit Rollweite versehen. Alle Kragenschnittteile mit Nahtzugaben versehen und die Nahtecken an der Kragenansatznaht des Kragensteges angleichen.

3. Alle Kragenteile, den Beleg und das Vorderteil komplett bekleben. Dabei wird die Einlage rundherum 0,3 cm kleiner geschnitten als der Oberstoff.

4. Zusätzliche Einlagen: Im Bereich des Spitzrevers wird zuerst die Reversspitze zusätzlich mit einer weiteren Einlage verstärkt. Vorteil: Die Reversspitze ist stabil und lässt sich leichter verstürzen. Die Ecke der Crochetnaht, an der der Kragen angenäht wird, wird zusätzlich mit einem beklebbaren Volumenvlies fixiert. Vorteil: Das Revers liegt glatt am Kragenansatz und bricht nicht neben der Nahtzugabe ein.

5. Nach dem Verstürzen von Kragen und Revers werden mit einem Stielstich Kragen und Revers auf der Rückseite aneinander gehängt.

Alle Kragenteile im Überblick

Alle ausgearbeiteten Schnittteile, die für die Reversverarbeitung relevant sind, mit Nahtzugaben, Knipsen und Bohrlöchern.

Nahtzugaben bei einem Blazer
Die Schnittteile sind so abgebildet, dass sie auf die rechte Stoffseite aufgelegt werden.
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